Nachhaltiges Bauen

Das Konzept der Zukunft

Nachhaltiges Bauen ist das Konzept der Zukunft in der Bau- und Immobilienwirtschaft im Hinblick auf Wertstabilität und Wachstum. Für uns war diese wichtige Komponente schon immer Teil unserer Philosophie des Entspannten Bauens, denn immer mehr Investoren und Betreiber wollen nachhaltig gebaute Gebäude. Durch nachhaltiges Bauen wird u. a. eine Minimierung der Kosten über den gesamten Gebäude-Lebenszyklus erreicht, was übrigens auch zu einer Senkung der Unterhaltskosten führt. Es zeigt sich zunehmend, das nachhaltige Gebäude werthaltiger sind.

Das dreistöckige Bürogebäude W36, das von GROTE entwickelt, geplant und gebaut wurde, wurde 2016 für das Konzept des nachhaltigen Bauens mit dem Vorzertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) ausgezeichnet!

Nachhaltiges Bauen schafft Werte

Entscheidend für die Nachhaltigkeit ist die ganzheitliche Betrachtung eines Objektes, wobei unterschiedlichste Themenbereiche bewertet werden: Das sind Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Aspekte, Technik, Prozessabläufe und Standort. All diese Kriterien stellen einen langfristigen Werterhalt sicher.

Minimierung des Verbrauchs – Steigerung des Umweltschutzes

Die Ziele des nachhaltigen Bauens liegen in der Minimierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen. Berücksichtigt werden dabei alle Lebenszyklus-Phasen eines Gebäudes. Dabei wird die Optimierung sämtlicher Einflussfaktoren auf den Lebenszyklus angestrebt: von der Rohstoffgewinnung über die Errichtung bis zum Rückbau.

Außerdem werden der Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen sowie die Maximierung des Komforts und des Wohlbefindens der Nutzer erreicht. So können z. B. qualitativ hochwertige und barrierefrei erschlossene Räume mit akustischem Komfort durchaus zu einer Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter führen. Ein solches Gebäude ist für Unternehmen, die selbst den Nachhaltigkeitsgedanken in ihrem Geschäftsmodell verfolgen, besonders interessant!

GROTE bietet Unterstützung

All dies hat GROTE bewogen, sich nicht nur mit den Aspekten des nachhaltigen Bauens auseinanderzusetzen, sondern dies zukünftig mit und für unsere Kunden umzusetzen: So schaffen wir wertstabile Gebäude, die für unsere Kunden durch eine attraktive Kostenstruktur überzeugen!

Mit dem Bürogebäude W36 entsteht in Braunschweig das Referenzobjekt eines nachhaltig wertigen Gebäudes für den Mittelstand, das von GROTE geplant, gebaut und betrieben wird. Die Erkenntnisse aus der Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. und das dabei erworbene Know-how bringen GROTE einen deutlichen Kompetenzvorsprung und somit auch Kundennutzen bei zukünftigen Projekten. Damit wird die bisherige Philosophie des Entspannten Bauens um ein weiteres zukunftsweisendes Element ergänzt!

Nachhaltiges Bauen beginnt mit dem Standortfaktor

Stichpunkte, die Sie bei der Standortsuche berücksichtigen sollten, um ein nachhaltiges Gebäude zu errichten und Ihren Mitarbeitern gesunde und attraktive Arbeitsbedingungen zu ermöglichen: 

  • Wie es sich mit der Außenluft, dem Lärm in unmittelbarer Nähe und den Bodenverhältnissen verhält, sind grundlegende Randbedingungen.
  • Aber wie steht es mit der Erreichbarkeit an Ihrem neuen Standort: Fahrradwege, öffentlicher Nahverkehr, Entfernung zu Haltestellen und Taktfolgen der Verkehrsmittel, Niveau der Straßenanschlüsse?
  • Welche Möglichkeiten stehen am Standort für Gastronomie, Nahversorgung, Parkanlagen und Freiräume zur Verfügung?
  • Befinden sich Bildungseinrichtungen, wie z.B. Kindergärten, Schulen, Universitäten und öffentliche Verwaltungen im näheren Umfeld?
  • Gibt es darüber hinaus noch Angebote für Sport und Freizeit? 

Bei der Standortsuche für unser neues Projekt W36 haben wir versucht, möglichst umfassend die vorhergehenden Punkte zu berücksichtigen.

Nachhaltige Standortvorteile von W36

Eine schnelle Verkehrsanbindung über die Tangente ist – auch dank der neu entstehenden Stadtstraße Nord - gewährleistet. Bus und Bahn fahren in fußläufiger Entfernung an der Hamburgerstraße, demnächst auch in unmittelbarer Nähe über den Mittelweg. Alle umliegenden Straßen verfügen über Fahrradstreifen oder eigene Radwege, so dass eine sichere Anfahrt mit dem Rad gewährleistet ist.

Das Ringgleis, ein Fahrradweg rund um die Stadt, verläuft in der Nähe.

Aber auch die umliegende Infrastruktur, wie die Nahversorgung durch Lebensmittelläden, Ärzte, Apotheken, Banken etc. sind wichtige Kriterien. All diese Läden und Praxen sowie Einrichtungen für Gastronomie finden sich in einem Umkreis von max. 700 m. Für kurzfristige Entspannung sorgen im näheren Umkreis Parkanlagen, wie das Naherholungsgebiet Ölper See und die Grünanlage Ringgleis.

Bildungseinrichtungen, wie eine städt. Kindertagesstätte sowie eine Grund- u. Hauptschule, bieten günstige Bedingungen für junge Familien. Die Nähe zur Technischen Universität ermöglicht Studenten einen unkomplizierten Zugang zu Ihren Praktikumsplätzen.

Und auch nach Arbeitsende haben ihre Beschäftigten kurze Wege zu Sport und Freizeit, wie Soccafive, Strike 24, Workout Wasserwelt und Eintracht Stadion an der Hamburger Str.

Für ein nachhaltiges Gebäude mit exzellenten Arbeitsbedingungen ist der erste Baustein gelegt.

Interview mit Andreas Grote zum nachhaltigen Bauen

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W36 - Unser erstes nachhaltiges Gebäude! DGNB zertifiziert

Mit dem dreistöckigen Bürogebäude W36, das von GROTE entwickelt und geplant wurde, realisieren wir 2016 am Weinbergweg in Braunschweig unser erstes, nachhaltig gebautes  Gebäude. Es wurde gerade für das Konzept des nachhaltigen Bauens mit dem Vorzertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) ausgezeichnet!

Perspektive W36

Perspektive W36

Details zu W36

Das W36 entsteht in der Nordstadt von Braunschweig, in zentraler Lage auf einem Grundstück von 2.300 m², als repräsentatives, dreistöckiges Bürogebäude. Es ist freistehend, komplett barrierefrei und bietet auf einer Nutzfläche von 1.600 m² Platz für ca. 70 Büroarbeitsplätze plus Infrastruktur. Hier ist noch eine individuelle Planung mit potentiellen Mietern möglich. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über einen ebenerdigen Freisitz sowie eine großzügige Dachterrasse, die als Veranstaltungsort oder auch zur zwischenzeitlichen Entspannung genutzt werden kann. Außerdem bietet das Grundstück Platz für ca. 35 PKW Einstellplätze sowie diverse Fahrradstellplätze. Verkehrstechnisch zeichnet sich die Lage durch kurze Wege zur Autobahn, der Universität, aber auch ins Zentrum aus.

Gruppen-Foto mit Zertifikat

Gruppen-Foto mit Zertifikat

W36 als Referenzobjekt für nachhaltiges Bauen

Wir wollen  das W36 als nachhaltig wertiges Gebäude errichten und somit die Attraktivität des Objektes in Hinblick auf Qualität und Nachhaltigkeit steigern. Dadurch ist ein solches Gebäude für Mieter, die selbst den Nachhaltigkeitsgedanken in ihrem Geschäftsmodell verfolgen, besonders interessant! Und in der jetzigen Phase bietet sich noch die Möglichkeit, eigene Ideen in die Planung einzubringen und so größtmögliche Gestaltungsfreiheit zu nutzen.

Für GROTE bedeutet das Bauprojekt W36 die Erstellung eines Referenzgebäudes für nachhaltiges Bauen. Die Erkenntnisse aus der Zertifizierung und das erworbene Know-how bringen einen deutlichen Kompetenzvorsprung und somit auch Kundennutzen bei zukünftigen Projekten.

Sollten Sie Interesse an diesem Objekt haben, sprechen Sie uns gerne an!

Grundsteinlegung für das Bürogebäude W36

Nach umfangreichen Planungsarbeiten und intensiver Vorbereitung sowie erfolgreicher Zertifizierung der Planung nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) erfolgte am 15. April 2016 die Grundsteinlegung für das W36.

Zunächst wurden die Gäste durch den Bauherren Andreas Grote begrüßt, der sich bei zahlreichen Beteiligten, u.a. dem Auditor des DGNB Philipp Eickmeyer und Prof. Lars Kühl, für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes bis zum jetzigen Zeitpunkt bedankte. Die Grußworte für die Industrie- und Handelskammer Braunschweig überbrachte Vizepräsident Dr. Ralf Utermöhlen, der insbesondere auf den Nachhaltigkeitsgedanken, der dieses Projekt bei jedem Aspekt begleitet, einging und dies positiv zu würdigen wusste. Besonders hob er das Heizungssystem, eine Luft/ Wärmepumpe, betrieben mit regenerativem Strom, einer autarken Steuerung und dem intelligenten Energiemanagement hervor.

Für das GROTE-Team bedankte sich der Technische Leiter, Oliver Mocker, bei den beteiligten Gewerken, u.a. dem Fachplaner für Statik, dem Brandschutz und der Haustechnik, wünschte gutes Gelingen für den weiteren Bauverlauf und bat dann den Bauherren um den letzten Hammerschlag auf den Grundstein.

Gemeinsam mit Dr. Ralf Utermöhlen, dem Wirtschaftsdezernenten der Stadt Braunschweig Gerold Leppa und Gabriele Schomburg-Grote mauerte Andreas Grote die Edelstahlhülse bestückt mit den Planungsunterlagen, der aktuellen Tageszeitung und Kleingeld in die Wand des Gebäudes ein.

Anschließend stärkten sich Gäste und Mitarbeiter am Buffet, um dann wieder frisch an die Arbeit zu gehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB)

Die DGNB e.V. wurde 2007 von Initiatoren unterschiedlicher Fachrichtungen der Bau- und Immobilienwirtschaft gegründet. Ziel war es, nachhaltiges Bauen künftig noch stärker zu fördern.

Der Verein, der sich als  nationale und internationale Wissensplattform sieht, hat inzwischen Mitglieder in der ganzen Welt, die aus dem gesamten Spektrum der Bau- und Immobilienwirtschaft kommen.

Für die DGNB e. V. ist Nachhaltigkeit die Verpflichtung der gesamten Gesellschaft, Verantwortung für die Probleme wie Klimawandel und Ressourcenverknappung zu übernehmen. Das Nachhaltigkeitskonzept der DGNB berücksichtigt neben Ökologie, Ökonomie und Nutzerkomfort, funktionale Aspekte wie Technik, Prozesse und  Standort bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger Gebäude und Stadtquartiere.

Wie läuft das Bewertungsverfahren?

Die Grundsystematik zur Bewertung der Nachhaltigkeitsqualität von Gebäuden wurde gemeinsam von der DGNB und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) entwickelt. Während das BMVBS diese Grundlage für die Eigenbewertung von Bundesbauten präzisiert hat, entwickelte die DGNB daraus ein vollständiges Zertifizierungssystem für verschiedenste Gebäudenutzungen und Quartiere. Das DGNB-System dient der objektiven Beschreibung und Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden. Bewertet wird die Qualität über den kompletten Gebäudelebenszyklus hinweg.

Für die Planungsphase gibt es Vorzertifikate in Silber, Gold und Platin. Gleiches gibt es dann für die Realisierung der Gebäude als Zertifikat für Nachhaltiges Bauen in den genannten Klassifizierungen.